Canalettoblick Dresden

 

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Canalettoblick Dresden

 

Ganze fünf Stunden hatte ich Zeit, den berühmten Canalettoblickwinkel in Dresden zu suchen, zu finden und fotografisch zu verwerten. Auf meinem Weg über die Augustusbrücke hinüber zu den Elbauen traf ich immer wieder die gleichen Gesichter, die halb hinter einer Kamera verborgen offensichtlich das gleiche Ziel verfolgten. Selbst die Abendschau des sächsischen Fernsehens war auf der Pirsch. Hier nun zwei Blickwinkel, die mir panoramawürdig erschienen:

 

"Carolablick"

Blick von der Carolabrücke (B170) auf die Brühlschen Terrassen und die Augustusbrücke.

 

Panorama mit den Tasten am unteren Bildrand steuern. Vollfensterpanorama ganz rechts!

 

 

"Canalettoblick"

Die barocke Dresdner Stadtsilhouette von jenseits der Augustusbrücke gesehen.

 

Im Jahre 1747 ließ sich der erst 26jährige venezianische Maler Bernardo Bellotto, genannt Canaletto (1721-1780), einem Ruf des sächsischen Königshauses folgend in Dresden nieder. Der junge Mann hatte bei seinem berühmten Onkel Antonio Canal die Kunst der Vedutenmalerei erlernt. Darunter versteht man die topographisch genaue Abbildung von Stadtlandschaften. Er verwendete hierfür die Camera obscura, also die Lochkamera(!). Nur ein Jahr nach seiner Ankunft wurde er in den Rang eines kursächsisch-königlichen Hofmalers ("Peintre du Roi" ) erhoben. In Dresden schuf Canaletto insgesamt 17 Stadtansichten. 15 der weltberühmten Gemälde gehören noch immer zu den Schätzen der Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister. Eines seiner bekanntesten Bilder bezeichnet man als Canalettoblick:   Elbauen mit Elbe und dahinter Frauenkirche, Augustusbrücke, Schloß und Hofkirche (heute: Kathedrale). Seit 1878,  98 Jahre nach Canalettos Tod in Warschau, gehört auch die Semperoper dazu.

 

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Letzte Änderung:  19.05.2016 13:36:48   -  Copyright Ulrich Perwaß 1991/2009.    Alle Rechte vorbehalten