Galerie 2015-16-1  

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Schwarzenauer Lichter 2015

 

 

Video einer UFO-Explosion

 

Am 29.08.2015 fand ich im Internet folgende Meldung aus Italien:

http://www.ilgazzettino.it/index.php?p=articolo&sez=nordest&ssez=primopiano&id=321612#

Demnach ist im Wetterzentrum Italiens IMTN in Ferrara am 13.08.2015 ein Video von einem mysteriösen Objekt aufgenommen worden, das nordwestlich am Nachthimmmel um 2:12 Uhr lokaler Zeit mit großer Helligkeit in Erscheinung trat. Dieses Objekt, auch als  "Meteorit" benannt, wurde von einem intensiven brüllenden Donner begleitet, so dass man regelrecht von einer Explosion sprechen kann. Kleinere zu Boden fallende glühende Teile sollen anschließend sogar in Mogliano Veneto, Italien, gesichtet worden sein. Etwas später brach dort im Bereich von Vallio di Roncade ein kleines Feuer aus.

 

Dieses Phänomen scheint meiner UFO-Explosion sehr ähnlich zu sein, die jedoch nach meiner Kamerazeit erst um 3:33:41.60 Uhr stattfand. Ich habe die Kamerazeit überprüft. Sie entspricht genau unserer Sommerzeit. Das veranlasste mich ein Video aus 40 Bildern meiner Perseiden-Aufnahmen zu erstellen. Diese wurden am 13.08.2015 von 03:33:09.30 bis 03:54:06.90 Uhr aufgenommen. Das Video legt nahe, dass es sich um die Explosion eines größeren Brockens gehandelt haben dürfte, die eine riesige Rauchwolke zur Folge hatte. Die Leuchtkraft des Meteors war jedenfalls immens und überstrahlte alle anderen Objekte. Vom brüllenden Donner hörte ich allerdings nichts. Die Entfernung nach Venedig beträgt auch immerhin 700 km. Das Licht benötigt für diese Entfernung gerademal 2,3 Millisekunden, der Schall knapp 34 Minuten.  Die Uhrzeit meiner Kamera war ok und auf mitteleuropäische Sommerzeit eingestellt.

 

 

UFO-Explosion

 

 

Am 31.08.2015 erhielt ich eine Nachricht vom Experten des DLR Rolf Hempel, dass es sich bei dem fotografierten Phänomen um einen sehr hellen Meteor gehandelt habe, auch als Feuerkugel oder Bolide bezeichnet.  Dieser wird sicher nicht größer als einen Zentimeter im Durchmesser gewesen sein. Ein Rest dürfte auf dem Boden kaum angekommen sein. Die nachleuchtende Wolke in der Atmosphäre wurde langsam vom Wind verschoben und aufgelöst.

 Weiterhin schreibt der Mathematiker, Himmelsgucker und Softwareexperte des DLR Rolf Hempel:

" Für das Nachleuchten der Wolke braucht es übrigens kein Dämmerlicht. Vielmehr ist der Plasmakanal, den der Meteor hinterlassen hat, ionisiert und rekombiniert im Laufe der Zeit mit Elektronen aus der Umgebung. Dabei wird Licht ausgesendet. Ich habe solche nachleuchtenden Wolken schon mitten in der Nacht gesehen."

Herzlichen Dank an den Experten des DLR!

 

Jetzt endlich bin ich beruhigt! Und ich hatte mir schon Sorgen um E.T. gemacht. Der wollte doch nach Hause!

 

Interessantes über Meteore lesen Sie hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Meteor

 

 

 

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Letzte Änderung:  11.08.2017 10:55:03   -  Copyright Ulrich Perwass 1991/2015.    Alle Rechte vorbehalten