Galerie 2016-13  

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Letzter Tatort aus Konstanz

Zum Abschied aus Konstanz noch ein Blick auf die üppige Kurtisane Imperia, die während des Konstanzer Konzils (1414-1418) Papst und Kaiser zu Diensten war.

Hier als Statue von Peter Lenk am Hafen von Konstanz.

 

 

„Wofür es sich zu leben lohnt“


Das war Tatort Nr. 1002 und der letzte Tatort aus Konstanz mit Eva Mattes als Klara Blum und Sebastian Bezzel als Kai Perlmann. Herzlichen Dank an das gesamte Tatortteam für die gelungene  sonntägliche Abendunterhaltung!

 

Neben vielen anderen aktuellen Problemen stand ganz am Anfang in diesem Tatort das Flüchtlingsproblem zur Diskussion, dessen nächstes Mordopfer, der „Rechtspopulist“ Josef Krist (!), in feierlicher Bootsdekoration ans Ufer der Schweiz gespült wird. Nachstehend ein bedenkenswerter Ausschnitt aus der Rede des da noch lebenden Rechtspopulisten, der von Thomas Loibl hervorragend gespielt und gesprochen wurde:

 

Zitat
aus dem Tatort vom 4. Dezember 2016 „Wofür es sich zu leben lohnt“:
 

Lass uns mit den Gegebenheiten umgehen und endlich einmal darüber nachdenken, was uns Deutschen unsere Friedfertigkeit eigentlich gebracht hat:
 
… und ich denke an mein Land. ... und ich denke an die vielen Fremden, die in den letzten Jahrzehnten zu uns gekommen sind. Wir haben sie genährt, gebettet, gepflegt, wir haben ihnen unsere Töchter zur Frau gegeben. Wie aber danken sie es uns? Sie lachen uns aus. Sie verachten unsere Sprache und unsere Bräuche. Sie spotten über unsere Duldsamkeit und über unsere Freigiebigkeit. Aber ist es nicht so, als hätten die Gäste bei der Begrüßung nur freundlich gelacht und dann --- (?) sind sie nie wieder gegangen. Sie haben den Hund erschlagen, das Mobiliar zertreten, die Kinder vergewaltigt und uns aus dem Haus gejagt. Wir fürchten uns in unserem eigenen Land vor einer fremden Religion und ermahnen uns gegenseitig zur Toleranz bis zur Selbstaufgabe. Ich lebe in einem Land, das ich nicht mehr kenne, weil es übertüncht ist von den Sitten fremder Völker, und ich habe einen Traum ... , ich habe einen Traum:


Einmal im Leben möchte ich in Deutschland leben!

 
Zitatende

 

Mir drängt sich dabei die Frage auf:  

                  

Was ist eigentlich ein Populist?

 

Was versteckt sich hinter den vielfältigen Unterarten, wie etwa Linkspopulist, Rechtspopulist, Ethikpopulist, Gutmenschenpopulist, Willkommenspopulist? Spielen denn nicht alle diese Abarten mit der Angst und der Sorge des Bürgers vor dem nicht mehr Beherrschbaren, dem Zwanghaften und Unberechenbaren?

 

Wo ist die Kraft, die das unter Mühen Erworbene, das mit Freude Gestaltete und das von vielen Generationen Überkommene bewahrt und verteidigt?

 

Wo ist die Kraft, die unsere Nation als solche beschützt, entwickelt und den Nachwirkungen unserer Jahrtausendkatastrophe entzieht?

 

Wo ist die Kraft, die den Stolz auf unsere mühsame Aufbauarbeit und die gewachsene Wertegemeinschaft nach jener Katastrophe herzeigt, verteidigt und nicht leichtsinnig auf dem Altar eines scheinbaren Gutmenschentums voller Schuldgefühle opfert?

 

Seien wir wachsam und bereit, uns selbst zu achten und somit unsere Zukunft sorgsam zu gestalten!

 

Dafür lohnt es sich zu leben!

 

Lesen Sie bitte auch meine frühe Seite zum Flüchtlingsproblem vom November 2015, zu der Zeit also, als man noch als Nazi beschimpft wurde, wenn man auf die Probleme millionenfacher Einwanderung aus fremden, integrationsresistenten Kulturen aufmerksam machte:

 

   "Je suis DEUTSCH"

 

 

 

 

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Letzte Änderung:  20.02.2017 11:41:07   -  Copyright Ulrich Perwass 1991/2016.    Alle Rechte vorbehalten