Galerie 2019-02  

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Diskussionskultur 2019

 

 

Diskussionskultur 2019

Ich muss mich entschuldigen! Hatte ich doch auf der Startseite meiner Homepage des letzten Jahres zum Bundesparteitag der CDU (Freitag, 7. Dezember 2018) das obige Bild veröffentlicht, dessen eigenartiger Text von vielen Lesern meiner Homepage nicht verstanden oder einfach mutwillig missverstanden wurde.

Deshalb hier die Erklärung: Er deutet auf die Solidaritätsbewegungen des Jahres 2015 für die ermordeten Redaktionsmitarbeiter von Charlie Hebdo hin. Hier oben nun also meine Solidarität mit unserem schönen Deutschland, das im Begriff stand und steht, sich selbst quasi "abzuschaffen"! Es steht schon im Visier der Ditib, wie gerade aus Köln gemeldet wird.

Dieses Bild enthielt auch einen Link auf eine Seite meiner Homepage, die ich vor drei Jahren zur Problematik der Masseneinwanderung von fast 1 Million Migranten innerhalb von zwei Monaten (!) veröffentlichte. Die Pastorentochter Angela Merkel hatte kurzer Hand die Grenzen verantwortungslos geöffnet, ohne die besondere Problematik der insbesondere durch den Islam integrationsunfähig geprägten Migranten zu berücksichtigen. "Wir schaffen das!" war ihre Devise und eine überwiegende Mehrheit politisch unerfahrener und naiver Gutmenschen begrüßte diese scheinbar noble Geste und verdammte alle sorgenvolle Warner als Nazis, Fremdenhasser, Rassisten und Idioten! So musste auch ich mir einiges anhören und immer wieder auf die schweren Probleme der langwierigen Integration hinweisen!

Selbst mein Sohn Christian eröffnete Ostern 2016 harte Debatten am Wohnzimmertisch, die sich fast zum Riss durch unsere Familie ausweiteten, so wie sie laut FAZ offensichtlich auch in sehr vielen anderen Familien stattfanden. Ich konnte die aufgeregte Stimmung nur durch immerwährende Bitten, zu einer sachlichen Diskussion zurückzukehren, beruhigen und erkannte, dass der Riss zwischen den Generationen offensichtlich durch eine jahrelang verfehlte Schulpolitik hervorgerufen wurde, die alle nationalen Gefühle und Regungen, kompromisslos als verabscheuungswürdiges Nazigut in den Hirnen unserer Kinder brandmarkte. Erst der Fußball schaffte es, dass unsere Nationalhymne wieder öffentlich frei heraus gesungen wurde!

 

Die Sicht der Dinge hat sich Gott sei Dank in der Öffentlichkeit stark hin zu meiner Ansicht gewandelt. Ich erinnere an den Artikel von Frank Nägele

"Warum mich die Flüchtlingskrise innerlich zerreißt"

im Kölner Stadt-Anzeiger, der als einer der Ersten sich kritisch zur Willkommenskultur geäußert hatte. Ich empfand diesen Artikel als eine Erlösung!

Wir können nur hoffen, dass sich weiterhin eine realistische Sicht der Dinge durchsetzt und somit ultrarechten Meinungen  und Bestrebungen den Boden entzieht.

 

Leider scheint das nicht immer der Fall zu sein, da einige Zuschriften über Weihnachten sich sehr kritisch mit den Texten und Bildern auf meiner Homepage befassten und diese als Ausgeburt rechtsradikaler Gesinnung verdammten und verhöhnten! Ich war entsetzt! Insbesondere tat sich eine Halbstudienrätin aus dem platten Lande des hohen Norden unseres Landes mit der arroganten Bemerkung hervor, dass ich zumindest mit meiner rechtsradikalen Homepage die beruflichen Zukunftsaussichten meines Sohnes Dr. habil Christian Perwass bei der Firma Bosch aufs schwerste belaste. Sie gab mir den dringenden Rat, dass ich sofort die seit über 15 Jahren mit Zustimmung meines Sohnes veröffentlichten Sport- und Geburtstagsbilder auf meiner Homepage löschen sollte, so dass kein Zusammenhang zwischen ihm und mir mehr hergestellt werden kann:

Surfen in Heidkate

Geburtstag

 

Ein Mensch erblickt das Licht der Welt,
doch oft hat sich herausgestellt
nach manchem trüb verbrachten Jahr,
dass dies der einz'ge Lichtblick war.
So dichtete einst unverdrossen
erheiternd seine Zeitgenossen
der Dichter Eugen Roth
und bot
- ich muss es frei bekennen -
mir damit Gelegenheit,
für Dich die ganze Wahrheit zu benennen:
So korrigier' ich den Poeten
im Kampfe mit des Reimes Nöten
und lege philosophisch dar,
dass dies der erste von vielen war!

 

Diese Halbstudienrätin, die wahrscheinlich noch nie Vollzeit gearbeitet hat und von der ich als Diplom-Ingenieur und ehrenwert pensionierter Oberstudienrat auch annehme, dass sie nie die Weihen einer Oberstudienrätin erhalten kann und wird, scheint die Integrationsprobleme des Ruhrgebietes und der großen und kleineren Städte nicht zu kennen. Wie auch, als offensichtlich unbedarftes Mädchen vom platten Lande, weitab von den Sorgen und Nöten harmloser Bürger, die sich nachts in Köln, Essen, Duisburg, Freiburg, Amberg und Chemnitz nicht mehr auf die Straßen trauen! Wie ich hinten herum erfahren habe, lese sie keine regionale noch überregionale Tageszeitung, so dass sie die politische Entwicklung der letzten drei Jahre weder kennt noch beurteilen kann. Mit Modezeitungsproblemen, Shopping und Nagellackentferner ist ein politisch bestimmter Lebensstil eben nicht möglich. Ich glaub, ich sollte ihr wenigstens ab und zu die FAZ schicken, falls sie kompliziertere politische Texte überhaupt lesen und verstehen kann. Zählen kann sie übrigens auch nicht. Es gibt weitaus mehr als 1000 Bilder auf meiner Homepage! Vielleicht versucht Sie es ja nochmals!

 

Ach, übrigens: Mein Anruf bei der Firma Bosch ergab schallendes Gelächter!

 

P.S.:

Nun muss ich mich nochmals entschuldigen. Wegen des letzten Absatzes. Ich mag diese Art von Debatte und Diskussionskultur nicht. Das ist nicht meine Art! Aber irgendwann muss auch ich mal Dampf ablassen. Das solltest Du, mein lieber Sohn, auch mal tun, da Du sonst bald in Deiner zugeheirateten Familie als Depp dastehst und als solcher gnadenlos behandelt wirst! Glaub Deinem armen, alten, kranken Vater!

 

 

 

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Letzte Änderung:  11.01.2019 16:51:46   -  Copyright Ulrich Perwass 1991/2018.    Alle Rechte vorbehalten